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Personal-ABC: A wie Anforderungsprofil

Wir begleiten Sie mit einem „ABC des Personalmanagements“ durch das Jahr 2018. Ca. zwei Mal im Monat stellen wir Ihnen zu einem Buchstaben des Alphabets eine Idee, einen Impuls oder ein Expertenstatement vor. Starten Sie mit in unsere neue Serie!

A wie Anforderungsprofil

„Deutsche Unternehmen verhalten sich bei der Stellenbesetzung nicht so als würden Sie ein Auto kaufen, sondern eher so, als würden sie in der Mittagspause einen Nachtisch auswählen.“ Uwe P. Kanning, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück sieht anhand vieler Studien bestätigt, dass Unternehmen nicht erkennen, welch grundlegende Bedeutung ein differenziertes Anforderungsprofil hat. „Wer nicht genau weiß, wen er sucht, kann auch nur per Zufall finden, was er braucht“, so Kanning (https://www.haufe.de/personal/hr-management/anforderungsprofile-fehler-bei-der-stellenausschreibung_80_396888.html). Viele Unternehmen ließen einfach die Bewerbungsunterlagen oder Bewerber auf sich wirken und vertrauen darauf, dass sie erkennen, wer der Richtige ist.

Der Wirtschaftspsychologe macht deutlich, dass sich Einstellungsverfahren effektiver und erfolgreicher gestalten lassen, wenn Unternehmen bei der Suche nach einem neuen Mitarbeiter mit einem klaren Anforderungsprofil agieren. So wie wir bei der Autosuche Kriterien festlegen, manche als „must have“, andere als „nice to have“, sollten wir bei der Personalsuche ein klares Anforderungsprofil an „hard facts“ (z.B. Fachkompetenz, Einkommensrahmen) und soft skills (z.B. Zielstrebigkeit, Redegewandtheit, Innovationsbereitschaft) erstellen. Prof. Kanning empfiehlt, dass nicht nur eine Person im Unternehmen das Anforderungsprofil erstellt, sondern mehrere Experten mit ihrer Erfahrung im Berufsalltag des Unternehmens daran mitwirken (z.B. der derzeitige Stelleninhaber, dessen Führungskraft, ein Kollege bzw. bei Führungskräften ein Mitarbeiter). So entsteht aus verschiedenen Perspektiven ein klares Bild des Wunschkandidaten.

Mit dem klaren Anforderungsprofil vor Augen wird das Bauchgefühl ideal durch eine objektive Ebene ergänzt – ob bei der Entscheidung für das neue Auto oder bei der Auswahl des Bewerbers, der am besten zur Stelle passt.