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Personal-ABC: D wie Dominanz

Dominanz ist eine Eigenschaft, die im Berufsleben Fluch und Segen zugleich sein kann. Ein Segen, weil dominante Menschen Dinge schnell vorantreiben, wo andere noch zögern. Sie sind nehmen daher gerne die Position des Steuermanns an Bord ein und nehmen gezielt Kurs auf wichtige Unternehmensziele. Wenn es gut läuft, holen sie enthusiastisch Teamkollegen mit ins Boot. Dabei ziehen sie allerdings auch wie ein Schnellboot, das eine hohe Gischt aufwirbelt, an anderen vorbei und haben deren Ansichten gar nicht im Blick. Für gutes Teamplaying ist solches Dominanzverhalten eher ein Fluch. Die Grenzen von Selbstbewusstsein und Engagement hin zu arrogantem Machtgehabe sind da schnell überschritten.

Dominante Mitarbeiter - besondere Herausforderung für eine Führungskraft

Ein dominanter Mitarbeiter ist eine besondere Herausforderung für eine Führungskraft – vor allem, weil sie darauf achten muss, dass der Dominante ihr nicht das Zepter aus der Hand nimmt. Wer dominanten Mitarbeitern einfach freie Hand lässt, erlebt, dass sie produktiv arbeiten und Ziele in konkrete Handlungen umsetzen, dass sie andere begeistern und Veränderungen voranbringen. Schnell ist aber eine Grenze erreicht, wo sie Anweisungen des Chefs in Frage stellen oder sich selbst als Chef aufspielen indem sie Kollegen Arbeitsanweisungen geben.

Hilfreich ist es vielfach, dominanten Mitarbeitern ein klar definiertes Aufgabengebiet zu übertragen, in dem sie ihre Dominanz ausleben dürfen, zum Beispiel als Projektleiter. So kann der dominante Mitarbeiter sein Bedürfnis nach Freiheit, Macht und Eigenverantwortung voll ausleben. Die Kollegen fühlen sich nicht bevormundet, weil durch seine Position respektiert wird, dass er das Sagen hat. Ruhigere Mitarbeiter, die kompetent im Hintergrund agieren, könnten sich durch solche Machtverteilungen allerdings übergangen fühlen. Hier muss die Führungskraft sehr gut darauf achten, dass es im Team nicht zu Machtkämpfen und Missgunst kommt.

Auf die optimale Teamzusammenstellung kommt es an

Manche Führungskräfte wollen es auf solche anstrengenden Kämpfe mit Selbstdarstellern gar nicht erst ankommen lassen. „Ich bin der Chef und habe das Sagen. Jemand mit Dominanzgehabe stelle ich lieber gar nicht erst ein, das bringt zu viel Unruhe ins Team“ ist ihre Meinung. Damit ersparen sie sich möglicherweise viel Ärger und Führungsaufwand. Ihnen entgeht aber auf diese Weise auch die Chance auf einen Mitarbeiter, der zupackt, wo andere noch zögern, der um die Ecke denkt, wo andere noch in alten Mustern feststecken. Und Probleme können zurückhaltende Mitarbeiter genauso machen.

Entscheidend ist, bei der Zusammenstellung der unterschiedlichen Charaktere im Team Fingerspitzengefühl und Weitblick zu beweisen. Wer dabei genau im Blick hat, was mit den Anforderungen an den jeweiligen Arbeitsplätzen, dem Betriebsklima, der Unternehmensstrategie und dem eigenen Führungsstil am besten zusammenpasst, dem wird es gelingen, Mitarbeiter um sich zu haben, die sich ideal ergänzen.