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Personal-ABC: G wie generationenübergreifendes Arbeiten

„Wenn Jugend nur wüsste und Alter nur könnte“, heißt es. Eine Kombination der Kompetenzen von Alt und Jung führt für beide zu einer Win-Win-Situation im generationenübergreifenden Arbeiten. Um dem Fachkräftemangel und den demografischen Veränderungen gerecht zu werden, ist eine gute Zusammenarbeit von jüngeren und älteren Mitarbeitern ein Erfolgsrezept für Unternehmen. Prognosen zufolge werden im Jahr 2050 33 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein (2006 waren es noch 20 %). Der Anteil der unter 20-Jährigen hingegen wird hingegen auf 15 % sinken.

Gelungene Kombination aus Jung und Alt

Daher gilt es, die Tatkraft und das Know-how der jungen Generation in altersübergreifenden Teams mit der Lebens- und Berufserfahrung älterer Arbeitnehmer zu kombinieren. Ältere Arbeitnehmer haben den Jüngeren Wissen voraus, dass sie in keiner Ausbildung und an keiner Uni lernen können: sie kennen die Branche und den Markt schon lange, sie wissen, wie die firmeninternen Arbeitsprozesse ablaufen und das Unternehmen strukturiert ist, haben viele Projekte durchlaufen und oft auch auf Führungserfahrungen gesammelt. Ganz klar im Vorteil ist die junge Generation beim Beherrschen moderner Technologien und bei aktuellem Know-how. Unternehmen legen daher einen wertvollen Baustein für ihren künftigen Erfolg, wenn sie für eine effektive Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung sorgen. Sie sichern sich damit nicht nur gut ausgebildete Arbeitskräfte und somit eine erfolgreiche Position als Unternehmen für die Zukunft, sondern zeigen sich dadurch auch als attraktiver Arbeitgeber für verschiedene Altersgruppen.

Ältere Mitarbeiter ideal für spezielle Kundengruppen

Neben ihrem Wissen und ihrem souveränen Auftreten haben ältere Mitarbeiter besonders bei der Erschließung bestimmter Kundengruppen Vorteile. Zum einen wirkt in der ein oder anderen Verhandlungssituation ein älterer Mitarbeiter seriöser, zum anderen wächst aber durch den demografischen Wandel auch bei den Kunden der Anteil der älteren Generation. Diese haben oftmals zu einem älteren Mitarbeiter mehr Vertrauen, so dass speziell Dienstleistungsunternehmen für ihre Kundenansprache und -betreuung Vorteile haben, wenn sie hier für bestimmte Zielgruppen ältere Mitarbeiter einsetzen.

Junge Führungskräfte sollten daher ihre älteren Mitarbeiter durch einen besonders wertschätzenden Umgang dazu motivieren, ihr langjähriges Wissen mit ihnen zu teilen. Sie können viel von ihnen lernen, was über Faktenwissen hinausgeht. Durch ihren Überblick bei komplexen Sachverhalten, ihre Fähigkeit, rational und mit Bedacht Entscheidungen zu treffen und durch ihr hohes Verantwortungsbewusstsein können ältere Mitarbeiter in generationengemischten Teams Vorbilder für andere Mitarbeiter sein und zur Stabilität im Unternehmen beitragen.