Artikel.jpg
X

Jetzt abonnieren und nichts mehr verpassen!

Exklusive Angebote & Rabatt-Aktionen
Persoscreen-Neuentwicklungen
Hilfreiche Tipps & Termin-Informationen
Als Dankeschön erhalten Sie einen 10€ Gutschein auf Ihre nächste Bestellung* !
Ich stimme den AGB zu und gestatte PERSOscreen mir E-Mails zu senden.

* Mindestbestellwert 30€
Newsletter

Personal-ABC: J wie Junge Mitarbeiter

In den nächsten fünf bis sechs Jahren steht bei 200.000 Handwerksunternehmen altersbedingt die Übergabe an, sagt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Junge Mitarbeiter stehen in den Startlöchern, um die Zügel in die Hand zu nehmen. Aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge und Fachkräftemangel ist die Zahl der jungen Mitarbeiter, die Fachbetriebe finden, jedoch mitunter gering.

Junge Mitarbeiter an das Unternehmen binden

Umso wichtiger ist es, gute Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Mit einer langfristigen Strategie können Unternehmen ihr Personal so aufbauen, dass sie eine kompetente Crew haben, in der sich die Kompetenzen der verschiedenen Generationen ideal ergänzen. Während die Älteren den Jungen jede Menge Erfahrung voraushaben, punkten die Jüngeren damit, dass sie intuitiv und effizient mit den modernen Technologien arbeiten. Wenn einer den anderen respektiert, die Älteren nicht mit erhobenem Zeigefinger agieren, die Jüngeren ihre Medienkompetenz einbringen und gleichzeitig Abläufe wertschätzen, die sich über lange Zeit bewährt haben, sind junge Mitarbeiter auf der Zielgeraden zu den Chefetagen von morgen.

Gratwanderung zwischen Über- und Unterforderung bewältigen

Damit sie auf dem Weg dahin nicht die Motivation verlieren, müssen ihnen Kollegen und Vorgesetzte Aufgaben geben, mit denen sie schrittweise in verantwortungsvolle Themen hineinwachsen können. Die Kunst besteht darin, die Gratwanderung zwischen Über- und Unterforderung zu schaffen. Viele Hochschulabsolventen fühlen sich unterfordert im ersten Job, gerade fertig ausgebildete Fachhandwerker hingegen oft überfordert von zu viel Verantwortung. Hier helfen regelmäßige Gespräche zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern weiter. Wichtig sind Empathie und Wertschätzung. "Das richtige Vorgesetztenverhalten gewinnt als Erfolgsfaktor an Bedeutung, denn Führungskräfte prägen wesentlich die Beziehung zwischen Mitarbeitern und Unternehmen", sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.

Nachfolge strategisch planen

Gerade die Generation der Millenials (1982 bis 2004 geboren) legt großen Wert auf kontinuierliches Feedback. In weniger als fünf Jahren wird weltweit die Hälfte aller Arbeitnehmer der Generation der Millenials angehören. Unternehmen sollten sich daher schon jetzt auf die Bedürfnisse der jungen Mitarbeiter einstellen und Nachfolge zum Top-Thema ihres Personalmanagements machen. Eine längere Übergangszeit, in der junge Mitarbeiter in die Führungsrolle hineinwachsen können, ist hier hilfreich. Hintergrundwissen, was bei der Nachfolgeregelung zu beachten ist, hilft, um die besonderen Herausforderungen in der Zusammenarbeit verschiedener Generationen zu meistern und bei der Planung der Unternehmensübergabe strategisch vorzugehen.