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Team-Effizienz statt Ellenbogen-Mentalität

Ist Teamarbeit überhaupt so toll, wie sie klingt und was ist wichtig, damit sie gelingt? Böse Zungen definieren TEAM ja mit „Toll, ein anderer macht’s!“. Dahinter steckt die Beobachtung mancher Führungskräfte, dass ein Mitarbeiter 100 % Leistung erbringt und in einem Team jeder Mitarbeiter nur noch 90 % zeigt. Der Grund dafür ist, dass manche Mitarbeiter sich zurücknehmen und andere in der Gruppe, die mehr Einsatzbereitschaft zeigen, dies bewusst oder unbewusst ausgleichen. Das muss jedoch nicht sein.

Bei guter Organisation und Teamführung gibt jeder sein Bestes

Natürlich kann, selbst wenn jeder gut seinen Job macht, bei Teamarbeit viel Zeit und Energie verlorengehen: durch langwierige Meetings, schwierige Abstimmungsprozesse, Kompetenzgerangel, aber auch durch lange Privatgespräche. Wer alleine arbeitet, hält sich in der Kaffeeküche nicht mit dem Plausch zwischendurch auf.
Gerade dieser „Wohlfühlfaktor“ ist es andererseits aber, der Mitarbeiter beflügelt, der ihre Freude an der Arbeit anfeuert und damit auch ihre Effizienz. Die Plauderrunde mit der Kollegin ist also gut investierte Zeit, weil beide hinterher motivierter an ihre Arbeit gehen und besser zusammenarbeiten, wenn sie sich wohlfühlen.
Das vermeintliche Traumteam, in dem sich alle bestens verstehen und die berufliche Verbindung auch in enge private Kontakte mündet, ist jedoch Beobachtungen zufolge nicht immer ideal. Manche Teams stagnieren vor lauter Harmonie, wenn keiner dabei ist, der Dinge kritisch beleuchtet. Hier können auch neue Teammitglieder frischen Wind und neue Ideen einbringen.

Wir-Gefühl und Zielorientierung sind wichtig

Idealerweise steht bei der Teamarbeit der Gedanke der Zusammenarbeit im Mittelpunkt und der Wille, gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Das gilt sowohl für dauerhafte Teams, die zur Aufgabenstruktur im Unternehmen gehören als auch für Projektteams, bei denen Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen für eine begrenzte Zeit an einem Thema arbeiten. Wichtig ist für alle ein „Wir-Gefühl“. Damit Menschen erfolgreich zusammenarbeiten, ist die Zusammensetzung des Teams bei Stellenbesetzungen wichtig und sollte genau unter die Lupe genommen werden. Nur wenn die Mitarbeiter auf einer Wellenlänge sind, können sie gemeinsam zum Erfolg finden. Das heißt nicht, dass es ungünstig ist, wenn verschiedene Charaktere in einem Team sind – im Gegenteil. Wer hier bei der Personalauswahl Fingerspitzengefühl beweist, dem gelingt es, verschiedene Menschen (den Organisierten, die Kreative, den selbstbewussten Redner, die Analytikerin…) so zu einem Team zusammenzustellen, dass die unterschiedlichen Aspekte, die im Arbeitsalltag benötigt werden, sehr gut abgedeckt sind. Die soft skills, die temperamentvolle und ruhige Mitarbeiter, kreative Chaoten und Ordnungsfanatiker einbringen, können sich sehr gut ergänzen und zum Erfolg des Teams beitragen. Ebenso natürlich Ihr Wissen und Ihr Erfahrungsschatz. Gerade unter diesem Aspekt ergänzen sich jüngere und ältere Mitarbeiter in einem Team optimal: die einen bringen langjährige Berufserfahrung mit, die anderen aktuelles Fachwissen und neuartige Methoden, zum Beispiel im Bereich Neue Medien.

Wichtig für erfolgreiche Teamarbeit sind:
  • Zugehörigkeitsgefühl
    >> wir gehören zusammen und bewegen gemeinsam etwas
  • Vertrauen und gegenseitige Unterstützung
    >> wir können uns aufeinander verlassen
  • gemeinsame Ziele
    >> Teamdenken statt Ellenbogen-Mentalität
  • Verantwortung
    >> jeder kümmert sich um seine Fehler statt sie zu kaschieren oder sich hinter anderen zu verstecken
  • Gute Kommunikation und Organisation
    >> Meetings mit konkreter Agenda statt zielloser Reden
  • Klare Aufgabenverteilung
    >> wer macht was bis wann

Wenn das gelingt, dann trägt Teamarbeit erheblich dazu bei, dass Mitarbeiter zufriedener und motivierter arbeiten und sich anhand des Wir-Gefühls stärker mit dem Unternehmen identifizieren. Und auch die Fehlerquote ist geringer, weil sich die Teammitglieder gegenseitig unterstützen.